Inhaltshinweise zu dieser Geschichte
Bin ich also endlich durch, denkt kainplanwaslos89. Und fühlt sich euphorisiert. Etwas traurig auch. Dass er es geschafft hat, aber auch, dass es jetzt vorbei ist. Erleichtert, weil die Anstrengung überwunden ist. Und stolz, weil er sie gemeistert hat. Denn der Endboss. Echt hart gewesen. Aber würdig. Ein würdiges Ende für ein würdiges Videogame. So viele große Gefühle zuletzt. Nun heißt es Abschied nehmen, noch während der Abspann rollt. Abschied von Figuren, die über die vielen Stunden, die Kainplanwaslos89 gespielt hat, zu Freunden geworden sind. Aber auch Abschied von sich selbst. Von seinem Avatar. Das ist der Charakter, den er für das Game erstellt hat und den er, weil er’s lustig fand, nach seinem Gamer-Tag benannt hat. Kainplanwaslos89 im Fernseher ist also auf Abenteuerreise gegangen, hat die Welt gerettet, Frieden mit ihr geschlossen und unterwegs auch noch eine Menge neuer Freunde gewonnen. Hingegen Kainplanwaslos89 vor dem Fernseher, versunken in der Couch, nicht so sehr. Um ehrlich zu sein, hat er plötzlich das Gefühl, mehr verloren als gewonnen zu haben.
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