Inhaltshinweise zu dieser Geschichte
„Endlich! Dachte schon, du lässt mich verrecken!“ Shaggy grunzte. „Na, warum gibst du mir nicht erstmal diese Stange da drüben. Das is meine Krücke.“
Tanya trat an den Mann heran und reichte ihm die Metallstange mit der linken Hand. In der rechten hielt sie noch immer die Laserpistole. Als Shaggy zugegriffen hatte, ließ sie das Metall nicht gleich los. Irritiert schaute er ihr ins Gesicht.
„Woher weiß ich, dass ich dir vertrauen kann?“, fragte sie.
„Das weißt du nie. Du musst es einfach versuchen…“
Tanyas Gesicht blieb ausdruckslos.
Kaum hatte sie die Stange losgelassen, schlug Shaggy ihr schneller, als sie es für möglich gehalten hatte, die Waffe aus der Hand. Er musste nicht einmal ausholen dafür. Aber damit nicht genug hämmerte er ihr mit einem Rückhandschlag das Metall auch noch gegen die Schläfe.
Tanya ging direkt zu Boden.
Benommen wand sie sich auf dem Gitter und versuchte aufzustehen. Doch es gelang ihr nicht. Alles drehte sich und ihr Kopf schmerzte höllisch. Sie hörte Shaggy lachen und dann, wie er sich stöhnend aufrichtete, offenbar auf die Stange gestützt, die über den Gitterboden kratzte.
„Ich bin im Arsch“, knurrte er und beugte sich über sie. „Und sehr bald auch tot. Oder glaubst du etwa, irgendwer wird kommen und uns retten? Ha! Und selbst wenn! Es würde Jahre dauern. Nein, Mädel, um uns isses geschehen. Trotzdem können wir beide ja noch eine schöne Zeit ham.“ Er lachte dreckig. „Denkst du nicht auch?“
Plötzlich ertönte eine dritte Stimme. „Hände hoch!“