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Im Kreuzfeuer #27: Shaggy

Inhaltshinweise zu dieser Geschichte

„Bist du auch ne Verrückte?“, knurrte der Mann fragend.

Tanya wusste nicht, wie sie reagieren sollte, und schwieg deshalb.

„Denn wir sind im selben Team, weißt du. Guck hier“ – er zupfte an seinem Anzug – „wir ham denselben Fummel an. Und trotzdem kloppen wir uns die Schädel ein. Sag schon, willst du mich jetzt mit dem Ding da totschießen?“

Tanya schüttelte den Kopf.

„Wir sind Gefangene“, sagte sie unvermittelt.

„Sowas hab ich mir schon gedacht“, antwortete der Kerl nicht ohne Ironie.

„Wer bist du?“

Der Mann lachte auf. „Ha! Du wirst denken, ich will dich verscheißern, Mädel, aber ich bin ganz ehrlich zu dir. Denn… ich weiß es nicht. Keine Ahnung, wer ich bin. Seit ich aufgewacht bin, ist mein Kopf ein Haufen Scheiße.“

„Erinnerst du dich an deinen Namen?“

„Nicht wirklich! Aber fürs erste fühlt’s sich richtig an, wenn du mich Shaggy nennst.“

„Shaggy also.“ Sie nickte. „Ich bin Tanya. Und mit meiner Erinnerung stimmt auch etwas nicht.“

„Du also auch. Na prima!“ Shaggy grinste verbissen. „Und jetzt, wo wir uns vorgestellt ham, wärst du so freundlich, nich mehr dieses verdammte Ding“ – er meinte die Laserpistole – „auf mich zu richten? Immerhin sind wir auf derselben Seite.“

„Sind wir das?“

„Ja, Mädel, ja! Aber sicher sind wir das! Denn irgendwer hat uns hier eingefroren und unsere Köpfe kaputtgekriegt. Das is nich nett, weißt du. Und weil der darum unser Feind is, sind wir Freunde. Logisch, oder?“

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