Inhaltshinweise zu dieser Geschichte
Valshiëlle grinste schief und sah recht gequält dabei aus. „Um mich muss sich niemand sorgen! Schon gar nicht irgendwelche Fürsten, die ich nicht kenne und die mich nicht kennen!“
„Offenbar hast du nicht die leiseste Ahnung, in welcher Gefahr sich die Elfen des Dell’Analiel befinden. Wenn du aber die Geschichte deines eigenen Volkes kennen würdest…“
Valshiëlle lachte auf. „Du würdest dich wundern, womit ich mich alles auskenne!“ Sie trat an Calion heran. „Ich glaube nicht, dass heute noch wichtig ist, was dereinst zwischen Hochelfen und Menschen vorgefallen ist, wenn sie in der Gegenwart friedlich miteinander auskommen! Ohnehin hat dieser alte Groll nichts mit den Waldelfen und den Birkensundern zu tun!“
„Du bist aber keine Waldelfe, Val.“
Valshiëlle schüttelte den Kopf. „Dieses kleine Dorf, Birkensund, ist mir sehr ans Herz gewachsen und, ob es dir gefällt oder nicht, die Menschen sind es, die es zu dem machen, was es ist. Sie verstehen sich prächtig mit den Waldelfen und umgekehrt. Darauf sollten wir stolz sein, Cal, statt Streit zu schüren!“
Calion lächelte. „Recht hast du“, stimmte er ihr zu. „Und dennoch behaupte ich, dass die Völker der Menschen und der Elfen zu verschieden sind für eine solche Art des Zusammenlebens. Ich glaube nicht, dass die Menschen für immer zu den Waldelfen halten werden. Sie sind kriegerisch und hinterhältig. Und ja, ich folge deiner Argumentation, wenn du sagst, dass sie dies aufgrund ihrer kurzen Lebensspanne auch sein müssen.“
„Wie kannst du mir so die Worte im Mund umdrehen?“, stieß Valshiëlle empört hervor. „Weißt du überhaupt noch, was du da redest?“
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