Schlagwort: Irdenschimmer

  • Irdenschimmer 1 – Das Immerdar-Rätsel

    Irdenschimmer 1 – Das Immerdar-Rätsel

    Eine Systemflüchtige kämpft ums Überleben in der zum Sterben verurteilten Welt des 24. Jahrhunderts

    Mabou Abimbola, eine begabte Biosphären-Architektin, hat sich an den Rand einer dystopischen Intersolarzivilisation geflüchtet, wo sie ihre hart erkämpfte Selbstbestimmtheit abermals verteidigen muss. Als eine bösartige KI ihre Gehirn-Computer-Schnittstelle infiziert und sie mit Albträumen plagt, die sie in schmerzhafte Zeiten zurückführen, ist Mabou vor die Wahl gestellt: sie kann sich der Hoffnungslosigkeit ergeben, die sich ebenso aus dem Leid vergangener Tage speist wie aus dem Verlust der Erde, oder aber sie bringt ihre letzten Kräfte auf, um sich den Albträumen zu widersetzen und ihre seelischen Verwundungen zu überwinden. Nur dann wird Mabou die Ursprünge der Infektion ergründen und den Spuren nach Pluto folgen können, wo ein uraltes Geheimnis begraben liegt – das Immerdar-Rätsel.

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  • Ein zweiter letzter Ritt

    Das elektrische Licht des Plexus fiel in Parallelen durch die Stahllamellen der Außenjalousie, als diese sich automatisch aufdrehten, und durchschnitt das Halbdunkel der Absteige. Nabils Augenwinkel zuckten. Über seine Lider flackerten die Schatten der vorbeisurrenden Antigrav-Gefährte. Momentlang glaubte er sich in den Schrottweiten der Subdecks, angelehnt an die Flanke seines Reittiers, aber dann begriff er, dass er bloß im Sitzen eingeschlafen war, dass Hermis sich im Zwinger befand und er sich in einem Bett mit Kaltschaummatratze, dass er also wieder zurück war, zurück im Intermedium, wo die Welten der Ober- und Unterdecks, wo Reich und Arm in einem Stadtgeflecht aufeinanderprallten, das sie hier Plexus nannten. Weiter hinauf hatte es Nabil in der Zitadelle bisher nicht geschafft. Nicht schlimm! Für einen wie ihn gab es, je höher er käme, nur desto weniger zu tun. Und von irgendwas musste jeder leben. Wovon Nabil die letzten Lokalzyklen gelebt hatte, nun, das hatte er für einen erfüllten Transportkontrakt von Vort Antauri erhalten. Aber es war alles schon wieder weg. Das Leben im Plexus war verdammt teuer geworden. Eigentlich hatte es sein letzter Ritt werden sollen. Das konnte er jetzt vergessen.

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