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Arbeitsjournal am 29. Mai

Gestern Abend also ist das Buchcover fertiggeworden. Mit dem Abschicken des Druckauftrags via Online-Plattform habe ich sicherheitshalber bis heute Morgen gewartet. Es sollten mir keine Unachtsamkeiten aufgrund der Müdigkeit unterlaufen.

Der Druck der Erzählung Nyneve, oder: Die verborgene Wildnis ist also in Auftrag gegeben. Müssen die dünnen Büchlein nur noch rechtzeitig ankommen. Das könnte knapp werden. Die Herstellung eines druckfähigen Manuskriptes mit Cover und Einband hat viel länger gebraucht, als ich erwartet habe. Um das Zeitfenster für die Lieferung zu vergrößern, lasse ich die Büchlein direkt nach Kiel zu einem Freund schicken.

Das Cover war ein Abenteuer für sich. Ich setze es zur Ansicht ganz unten an den Journaleintrag.

Obwohl ich von mir behaupten darf, mich mit Bildbearbeitung und Flyergestaltung früher schon beschäftigt zu haben – früher, als man unbedingt irgendwas mit Medien machen wollte –, hat es mich erstaunt, wie unterschiedlich die Größen auf dem Bildschirm und auf dem Ausdruck wirken. Wirklich, das Cover auszudrucken und es so auf sich wirken zu lassen, hat geholfen. Im Anschluss habe ich sämtliche Schriften verkleinert.

Dafür, dass ich eine Webapplikation genutzt habe, um Cover zu erstellen, ist es recht gut geworden. Ich will nicht sagen, dass eine Anwendung im Browser per se schlecht wäre, aber ein eigenständiges Design-Programm zu verwenden, ist schon etwas anderes. So hatte ich mit Problemen zu kämpfen, die sonst gar nicht aufgetreten wären. Aus Zeitgründen habe ich mich dennoch dazu entschieden, die Anwendung von dem Druck-Service zu verwenden, und ich habe es bisher nicht bereut.

Und auch hier – bei der Endabnahme des Covers – hatte ich tatkräftige Unterstützung von einer besonderen Leserin. Sie weiß, wer gemeint ist und wem also mein Dank gebührt.

Klappentext zu Nyneve, oder: Die verborgene Wildnis:

Janna träumt vom großen Erfolg als Malerin. Doch gerade als die aufmüpfige Kunststudentin überzeugt ist, das Bild ihres Lebens gemalt zu haben, wird sie Zeugin einer bizarren andersweltlichen Auseinandersetzung, die alles für immer verändert.

„Nyneve, oder: Die verborgene Wildnis“ ist die minutiöse Inszenierung einer Begegnung mit einem phantastischen Geschöpf, die dem Autor als Kulisse dient, um von den Schrecken männlicher Dominanz und den daraus resultierenden Verletzungen zu erzählen.

Blutsprudelnder Survival-Horror trifft auf zeitgenössische Phantastik, in der die Vorzeichen des Monströsen und des Menschlichen vertauscht sind.

Wer ist eigentlich das Monster?

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