Verdammt, habe ich die falsche Manuskript-Datei in den Druck-Service hochgeladen? Mit diesem Gedanken und einem Schreck bin ich heute aufgewacht. Schnell ein Login zur Selbstvergewisserung. Nein, alles ist gut. Ich kann mich also an den PC setzen und anfangen, die Websites aufzusetzen.
Genau, Websites im Plural. Ich plane zwei Websites zu erstellen. Eine für den Science-Fiction-Roman, den ich entweder an einen Verlag bringen oder selbst verlegen werde. (Beides hat seine Vor- und Nachteile.) Und eine für mein Schreibatelier im Internet. Der Name und die Domain für letztere stehen schon lange fest:
Anderwärts | Literarischer Weblog
Da die Domain mit Umlaut nicht mehr zu haben war, habe ich stattdessen www.anderwaerts.de gewählt. Auch gut.
Nächster Step bis zur Lesung in Kiel: Entscheiden, ob ich wie früher mit Joomla! arbeiten will oder stattdessen auf WordPress zurückgreife. Mit WordPress hatte ich schon beruflich zu tun. Ein bisschen habe ich auch schon damit herumprobiert. Ich werde wohl einige Tutorials schauen und die neueste Version beider Content Management Systeme installieren, um mich einzuarbeiten.
Zum Glück habe ich die ganze Infrastruktur noch parat. Bis 2022 habe ich mit Joomla! ein kleines, aber feines Fachmagazin & Blog namens Mellowdramatix.de betrieben, zusammen mit einem sehr guten Freund. Dort haben wir über Phantastik, Horror und Science-Fiction in allen möglichen Ausprägungen und Medien geschrieben.
Wenn ich die zwei geplanten Websites ins Internet gebracht habe, wende ich mich vielleicht wieder Mellowdramatix.de zu, um die Site wenigstens technisch wieder auf Vordermann zu bringen. Leider steht dem ein Hindernis im Weg, dasselbe, das 2022 verhindert hat, dass Anderwärts | Literarischer Weblog das virtuelle Licht des Cyberspaces erblickt, obwohl ich bereits verdammt viel Zeit investiert hatte. Doch davon erzähle ich jetzt nicht.
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