Kategorie: Arbeitsjournal

  • Arbeitsjournal am 25. Juli: Schrevenpark

    Die nächtlichen Schrecken aus der Erzählung Nyneve, oder: Die verborgene Wildnis haben sich an einem realen Ort zugetragen. Die Besucher*innen der Lesung vor etwas mehr als anderthalb Monaten dürften diesen Ort alle gekannt haben: den Schrevenpark in Kiel.

    Der Park ist eine grüne Oase inmitten der Hafenstadt, liebevoll Schrevi genannt. Man kann dort tagsüber spazieren gehen und abschalten oder auf einer der vielen Bänke Platz nehmen und den Blick über den Schreventeich schweifen lassen. Viele nutzen den Pfad rings um den Park fürs Joggen. Einige spannen auch eine Slackline fürs seiltänzerische Balancieren zwischen zwei Bäumen auf. Abends kann man den Tag auf einer der Wiesen ausklingen lassen oder Boule auf einer öffentlichen Boule-Anlage spielen, direkt neben dem Café Castello, das in der Nyneve als Castillo auftaucht. Im Sommer wird nicht selten bis spätnachts gefeiert.

    Studierende kommen gern in den Schrevenpark, um abzuhängen. Eltern können mit ihren Kindern auf den Spielplätzen toben oder im Grün einfach mal ausspannen. Und die Älteren finden Ruhe auf den Parkbänken oder drehen eine Runde um den Teich. Wer auch immer herkommt, der Park schirmt seine Besucher*innen gegen die umliegende Stadt ab. Die Fassaden werden zu Kulissen, die hinter dem Grün hervorlugen, werden Hintergrund für eine eigene kleine Welt, die weder städtisch noch Wildnis ist.

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  • Arbeitsjournal, 23. Juli: Cliffhanger / Pseudonyme

    Seit ich aus Kiel zurück bin, veröffentliche ich kontinuierlich Romanfragmente auf Anderwärts | Literarischer Weblog. Jeden Tag erscheint eine neue Passage, die von der Länge her in etwa einer Buchseite entspricht. Häufig ist es ein wenig mehr, manchmal sogar fast zwei Seiten, denn gewisse Sinnzusammenhänge möchte ich nicht durchbrechen. Mittlerweile ist jeweils das erste Kapitel der beiden aktuellen Fragmente-Serien erschienen:

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  • Arbeitsjournal, 10. Juli: Nyneve-Sonderserie

    Mit dem gestern erschienenen Fragment Im Kreuzfeuer #13: Untergang sind nun jeweils das erste Kapitel in beiden Fragmente-Serien komplett veröffentlicht, das heißt: Sowohl das Auftakt-Kapitel Lang lebe der Tod des Fantasy-Romans Die Elfe und der Krieger als auch Kapitel 1 Untergang der Sci-Fi-Robinsonade Im Kreuzfeuer können hier nun in Gänze gelesen werden.

    Zeit für ein kleines Päuschen, um den Meilenstein zu feiern?

    Ja, schon, aber das bedeutet nicht, dass es nichts zu lesen gäbe.

    Im Gegenteil: Heute Abend um 16 Uhr startet hier eine kurze, aber sehr besondere Serie. Es geht um die Horror-Erzählung Nyneve, oder: Die verborgene Wildnis, aus der ich vor einigen Wochen auf dem Mondo Grindhouse Festival in Kiel gelesen habe.

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  • Arbeits- oder Hitzejournal am 1. Juli

    Nach einem Höchststand von 34° am Wochenende sind es in der Wohnung heute 25°. Schon gestern war die Anzeige im Thermostat auf 27,5° gefallen, um dann im Tagesverlauf wieder auf die 30° zu steigen. Die Arbeitstemperatur in meinem Schreibatelier wird also auch heute wieder ansteigen. Nichts im Vergleich zum Wochenende. Da war es in der unklimatisierten Dachgeschosswohnung nicht mehr auszuhalten. Draußen allerdings auch nicht. Samstagnachmittag glühte Karlsruhe bei 40°. Wieder einmal rettete mich die Kunst.

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  • Arbeitsjournal am 18. Juni: Lesung auf dem Mondo Grindhouse Festival

    Wie die Lesung in Kiel verlaufen ist, hätte ich am liebsten schon am Montag berichtet. Und eigentlich ist das auch der Anspruch, den dieser Weblog an mich stellt. Ich habe mich allerdings noch nicht wieder daran gewöhnt, zwischen Tür und Angel zu schreiben. Und Kiel hat mich ziemlich auf Trab gehalten. Gestern Nacht bin ich schließlich mit zweieinhalbstündiger Verspätung in Karlsruhe eingetroffen und kann den Bericht nun nachholen. Der Großteil derjenigen, die hier mitlesen, weiß es vermutlich schon: Die Premieren-Lesung aus Nyneve, oder: Die verborgene Wildnis ist zu einer bleibenden Erfahrung geworden, die mich in meinem Vorhaben bestärkt, trotz allem weiterzuschreiben.

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