Inhaltshinweise zu dieser Geschichte
Plötzlich spürte sie ihre Zehen wieder, ihre Muskeln und ihre Haut, den Overall, der darauf spannte – und sie richtete sich abrupt auf.
„Wo bin ich hier?“, dachte sie. „So schwarze Wände. Selbst der Boden ist schwarz. Aber warm an meinen Füßen. Wärme ist angenehm.“
Die Frau legte sich auf den Boden und drückte ihr Gesicht darauf. Die Wärme durchströmte ihren Körper. Sie bemerkte wieder das allgegenwärtige Brummen. Es kam aus dem Boden und aus den Wänden.
Dann, als sie aufblickte, entdeckte sie die Öffnung in der Wand. Zuerst war ihr nicht klar, dass es eine Öffnung war. Sie sah nur das Grün und das Blau. Aber dann glaubte sie zu begreifen, dass sich der Raum hinter dieser Öffnung fortsetzte und unglaublich ausdehnte. Sie ging darauf zu. Ja, sie war neugierig. Sie wollte wissen. Wollte berühren, was das alles war, das sie umgab! Sie erschrak, als ihre ausgestreckte Hand gegen etwas stieß, das sie nicht gesehen hatte und erst jetzt bemerkte.
Glas, dachte sie plötzlich. Es trennte sie von dem Raum dahinter. Er war schwarz wie der Raum, in dem sie sich befand, aber viel größer, wenn nicht sogar grenzenlos groß. Gespickt mit Lichtern.
Sterne, dachte sie.
Einen noch tieferen Eindruck als die schiere Weite des Raumes machte auf sie das runde Grün darin, welches das Fenster, gegen das sie sich drückte, beinahe ausfüllte. Planet, dachte sie. Der grüne Gigant spiegelte auf ihren Augäpfeln. Ihre grünen Augen schimmerten vor Staunen. In das gewölbte Grün auf der anderen Seite des Glases waren blaue Flecken gekleckst und weiße Fetzen zogen darüber hinweg.
Erde, dachte sie, aber wusste nicht, warum. Sie hatte keine Ahnung, woher all das kam, was sie dachte. Ständig kamen neue Worte und Begriffe in ihren Kopf.
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